Dashboard

Das Dashboard ist die Startseite des Relution-Portals und fasst den aktuellen Zustand einer Organisation zusammen: Geräte, Apps, Richtlinien, Einschreibungen, Zertifikate und der Systemstatus werden als Kacheln dargestellt. In der Seitennavigation ist die Seite über Dashboard erreichbar.

Die einzelnen Kacheln werden als Widgets bezeichnet. Jedes Widget zeigt eine Auswertung als Diagramm, Tabelle oder Statusübersicht. Der Umfang des Dashboards ist nicht fest vorgegeben: Widgets können ergänzt, angepasst, verschoben und entfernt werden.

Dashboard mit mehreren Widgets: Ringdiagramme zu Gerätestatus, Herstellern und freigegebenen Apps, jeweils mit Gesamtzahl und Legende darunter


Gemeinsames Dashboard je Organisation

Ein Dashboard gehört zur Organisation, nicht zum einzelnen Benutzerkonto. Anpassungen am Layout, neu hinzugefügte oder gelöschte Widgets sind damit für alle Benutzer dieser Organisation sichtbar. Ein persönliches, nur für ein Konto sichtbares Dashboard ist nicht vorgesehen.

Beim Wechsel des Mandanten wird jeweils das Dashboard der aktiven Organisation geladen. Die dargestellten Werte beziehen sich immer auf die Organisation, in der sich die Anmeldung gerade befindet.


Standard-Dashboard

Ohne eigene Anpassung wird ein vorkonfiguriertes Standard-Dashboard bereitgestellt. Welche Widgets es enthält, hängt von der Art der Organisation ab.

In jeder Organisation enthalten sind Gerätestatus, Gerätehersteller, Gerätemodelle, Betriebssysteme, Geräte, Geräte Eigentümerschaft, Geräte im Roaming-Modus nach Ländern, Richtlinien, Veröffentlichte Apps, Zertifikate, Systemzertifikate und Knox Service Plugin Feedback.

Abhängig von der Organisation kommen weitere Widgets hinzu:

  • Ausstehende Einschreibungen — in allen Organisationen mit Ausnahme der globalen Organisation.
  • Organisationen — in Organisationen mit untergeordneten Organisationen sowie in der globalen Organisation.
  • Systemstatus — ausschließlich in der globalen Organisation.

Solange das Standard-Dashboard unverändert ist, ist die Aktion zum Wiederherstellen deaktiviert; ein Hinweistext weist darauf hin, dass bereits das Standard-Dashboard aktiv ist. Sobald das Layout gespeichert oder ein Widget geändert wurde, wird daraus ein eigenes Dashboard der Organisation.


Layout anpassen

Über Dashboard bearbeiten wird der Bearbeitungsmodus aktiviert. In diesem Modus lassen sich Widgets per Maus verschieben und in der Größe verändern; das Raster ordnet die übrigen Kacheln automatisch neu an.

Die Übernahme erfolgt über Änderungen am Dashboard speichern, das Verwerfen über Änderungen am Dashboard verwerfen. Beide Aktionen werden mit einem Bestätigungsdialog abgesichert, da das Ergebnis für alle Benutzer der Organisation gilt. Liegt keine Änderung vor, weist ein Hinweis am Speichern-Symbol darauf hin, dass es keine Änderungen zum Speichern gibt.


Widgets hinzufügen

Über Neues Widget hinzufügen öffnet sich der Dialog Widget erstellen. Er gliedert sich in die Bereiche Diagramm auswählen für eigene Auswertungen und Vordefinierte Widgets für fest vorgegebene Kacheln.

Eigene Widgets aus Metriken

Den Ausgangspunkt bildet der Diagrammtyp. Im Bereich Diagramm auswählen stehen Balkendiagramm, Gestapeltes Balkendiagramm, Kreisdiagramm und Tabellendiagramm zur Verfügung.

Nach der Auswahl öffnet sich das Widget-Formular mit dem Abschnitt Widget-Konfiguration:

  • Name — die Bezeichnung der Kachel. Die Angabe ist erforderlich.
  • Entität — die Datenquelle: Geräte, Apps, Gerätegruppen, Einschreibungen oder Richtlinien. Zur Auswahl stehen nur die Entitäten, für die im aktuellen Benutzerkonto eine Leseberechtigung vorliegt; die übrigen erscheinen nicht in der Liste.
  • Feld — das Merkmal, nach dem gruppiert wird, etwa Betriebssystem oder Hersteller. Bei Tabellendiagrammen entfällt dieses Feld.
  • Entitäten anzeigen nach — nur beim gestapelten Balkendiagramm: das zweite Merkmal, aus dem sich die Reihen ergeben. Es muss sich von Feld unterscheiden.
  • Spalten — nur bei Tabellendiagrammen: die Auswahl der angezeigten Spalten.

Im Abschnitt Metrik Filter lässt sich die Datenbasis zusätzlich einschränken, etwa auf eine Plattform oder einen Gerätestatus.

Der Bereich Vorschau zeigt das Ergebnis der Konfiguration bereits vor dem Speichern. Liefert die gewählte Kombination keine Werte, erscheint dort stattdessen der Hinweis, dass keine passenden Daten gefunden wurden.

Vordefinierte Widgets

Im Bereich Vordefinierte Widgets stehen Auswertungen bereit, die sich nicht über die Metrik-Konfiguration abbilden lassen:

  • Systemstatus — Verfügbarkeit der Relution-Systemkomponenten, dargestellt als Aktiv oder Inaktiv.
  • Organisationen — Übersicht der zugänglichen Organisationen, aus der heraus sich der Mandant wechseln lässt.
  • Knox Service Plugin Feedback — Rückmeldungen aus dem Knox Service Plugin.
  • Systemzertifikate — hinterlegte Systemzertifikate mit ihrem Ablaufdatum.

Angeboten werden nur die vordefinierten Widgets, für die die erforderlichen Leseberechtigungen vorliegen. Deren Auswertung ist fest vorgegeben und lässt sich nicht über das Widget-Formular anpassen. Jeder Typ kann nur einmal auf dem Dashboard liegen; eine bereits verwendete Kachel ist im Dialog deaktiviert und mit Bereits hinzugefügt gekennzeichnet.


Widgets bearbeiten, aktualisieren und entfernen

Jede Kachel besitzt das Menü Widget-Optionen. Es umfasst Löschen, Bearbeiten und Aktualisieren: Aktualisieren lädt die Daten des Widgets neu, Bearbeiten öffnet die Konfiguration im Widget-Formular, Löschen entfernt die Kachel vom Dashboard. Bei vordefinierten Widgets entfällt Bearbeiten, da deren Auswertung nicht konfigurierbar ist. Im Bearbeitungsmodus steht das Menü nicht zur Verfügung.

Das Entfernen wird mit einem Dialog bestätigt. Widget und Konfiguration werden dabei endgültig und für alle Benutzer der Organisation gelöscht; ein Wiederherstellen des einzelnen Widgets ist nicht möglich.


Standard-Dashboard wiederherstellen

Über Standard-Dashboard wiederherstellen wird die Ausgangskonfiguration zurückgeholt. Alle angepassten Widgets werden dauerhaft gelöscht. Auch diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden und betrifft alle Benutzer der Organisation.


Von Widgets in die Listen navigieren

Widgets sind mit den zugehörigen Übersichten verknüpft. Ein Klick auf ein Diagrammsegment öffnet die passende Liste — etwa die Inventarübersicht → — und wendet die angeklickte Auswahl dort als Filter oder als Suchbegriff an. Beim gestapelten Balkendiagramm werden beide Merkmale des angeklickten Segments übernommen. Bei Tabellen-Widgets führt ein Klick auf eine Zeile zur Detailseite des jeweiligen Objekts, sofern für diesen Datentyp eine Detailansicht vorhanden ist.

Im Bearbeitungsmodus ist diese Navigation deaktiviert, damit das Verschieben von Kacheln nicht versehentlich einen Seitenwechsel auslöst.


Berechtigungen

Der Zugriff auf das Dashboard und seine Bearbeitung wird über Berechtigungen gesteuert:

  • Für die Anzeige des Dashboards ist eine Leseberechtigung erforderlich.
  • Das Bearbeiten des Layouts, das Speichern von Änderungen und das Hinzufügen von Widgets setzen eine Änderungsberechtigung voraus.
  • Solange das Standard-Dashboard aktiv ist, entsteht mit der ersten Anpassung ein eigenes Dashboard der Organisation. Dafür ist zusätzlich die Berechtigung zum Anlegen erforderlich.
  • Das Wiederherstellen des Standard-Dashboards erfordert eine Löschberechtigung.

Fehlt eine dieser Berechtigungen, wird die betreffende Aktion nicht angeboten — das zugehörige Symbol erscheint dann nicht in der Kopfzeile des Dashboards. Die Vergabe der Berechtigungen ist im Artikel Berechtigungen → beschrieben.

Unabhängig davon werden in den Widgets nur Daten dargestellt, für die eine Leseberechtigung besteht. Ist das nicht der Fall, erscheint anstelle der Auswertung ein entsprechender Hinweis mit der Empfehlung, die erforderlichen Berechtigungen bei der Administration anzufragen.


Einschränkungen

Bei der Planung eines eigenen Dashboards sind folgende Grenzen zu berücksichtigen:

  • Ein Dashboard je Organisation. Benutzerspezifische Dashboards innerhalb derselben Organisation sind nicht möglich.
  • Begrenzte Anzahl Widgets. Je Dashboard sind standardmäßig 30 Widgets zulässig. Ist die Grenze erreicht, nennt ein Hinweis am Symbol zum Hinzufügen die aktuelle sowie die maximale Anzahl.
  • Begrenzte Anzahl Filter je Widget. Je Widget sind standardmäßig 20 Filter zulässig. Überschreitet die Filterkonfiguration diesen Wert, lässt sich das Widget nicht speichern, bis Filter entfernt wurden.
  • Vordefinierte Widgets sind unveränderlich und können jeweils nur einmal hinzugefügt werden.
  • Knox Service Plugin Feedback setzt eine konfigurierte Android-Enterprise-Anbindung voraus; andernfalls bleibt das Widget ohne Daten.
  • Organisationsbezug der Daten. Ausgewertet werden die Daten der aktiven Organisation.
  • Löschvorgänge sind endgültig. Weder ein entferntes Widget noch ein durch Wiederherstellung ersetztes Dashboard lässt sich zurückholen.

Die beiden zahlenmäßigen Grenzen sind Standardwerte und lassen sich serverseitig anpassen. In einer abweichend konfigurierten Installation nennen die Hinweise im Portal die dort gültigen Werte.

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