Relution konfigurieren
Nachdem ein S3-kompatibles Objektspeicher-Backend bereitsteht - egal ob selbst-gehostet oder cloud-basiert - muss Relution für dessen Verwendung konfiguriert werden.
Voraussetzungen
Die folgenden Informationen vom Objektspeicher-Anbieter werden benötigt:
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Endpoint | Die S3-API-URL |
| Access Key | Authentifizierungs-Key-ID |
| Secret Key | Authentifizierungs-Secret |
| Bucket-Name | Der Name des Speicher-Buckets |
Die nachfolgenden Konfigurationsbeispiele verwenden Beispielwerte, die zur SeaweedFS-Anleitung → passen. Bei Verwendung eines anderen Backends oder Anbieters diese entsprechend anpassen.
Konfiguration
Eine der beiden folgenden Optionen wählen. Beide erreichen dasselbe Ergebnis.
Option A: Verwendung von application.yml
Folgendes zur eigenen application.yml hinzufügen:
relution:
storage:
resourceStorageType: S3
s3:
customEndpoint: http://seaweedfs:8333
accessKey: %IHR-ACCESS-KEY%
secretKey: %IHR-SECRET-KEY%
bucketName: relution
Option B: Verwendung von Umgebungsvariablen
Diese Umgebungsvariablen zum relution Service in der eigenen compose.yml hinzufügen:
services:
relution:
environment:
RELUTION_STORAGE_RESOURCESTORAGETYPE="S3"
RELUTION_STORAGE_S3_CUSTOMENDPOINT="http://seaweedfs:8333"
RELUTION_STORAGE_S3_ACCESSKEY="%IHR-ACCESS-KEY%"
RELUTION_STORAGE_S3_SECRETKEY="%IHR-SECRET-KEY%"
RELUTION_STORAGE_S3_BUCKETNAME="relution"
Services starten
Die neuesten Images laden:
docker compose pullDie Container starten oder neu starten:
docker compose up -dRelution beginnt automatisch mit der Migration von Inhalten aus der
resource-Datenbanktabelle in den Objektspeicher-Bucket.
Fortschritt überwachen
Den Migrationsfortschritt in den Logs beobachten:
docker logs -f relution
Zusätzlich lässt sich überprüfen, ob Dateien erstellt werden, indem das Objektspeicher-Backend geprüft wird (z. B. über die SeaweedFS-Web-UI oder die Konsole des Cloud-Anbieters).